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17/2013
 

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

Matthäus 18,20

Zu einem ausgewogenen und segensreichen Leben als Christ gehört der Kontakt und das Gespräch mit anderen gläubigen Menschen. Die ersten Christen suchten - sooft es ging - die Gemeinschaft mit ihren Freunden, um sich nach der Himmelfahrt von Jesus gegenseitig zu ermutigen, sich gemeinsam zu erinnern und im Glauben zu stärken.

Gott unterstützte diese Gemeinschaft durch das besondere Wirken des Heiligen Geistes. Einige Tausend Menschen wurden von der frohen Nachricht des Evangeliums angesprochen und ließen sich auf den Namen Jesu taufen (Apg 2,38). Sie wollten zu den Menschen gehören, die an Jesus glaubten und ihm folgten.

Sie trafen sich in ihren Häusern zum gemeinsamen Beten, zum Essen und Singen, und zur Feier des Abendmahls (Apg 2,42). Sie studierten zusammen das Wort Gottes und kamen zu immer tieferen Erkenntnissen und Einsichten. Die Gemeinde, auf diese Weise gefestigt, wurde immer größer.

Auch heute ist jeder eingeladen, zur Gemeinde Jesu zu kommen. Wie die ersten Christen sollen auch wir uns untereinander ermutigen, stärken und begleiten. Der regelmäßige Besuch des Gottesdienstes ist ein besonderer Schwerpunkt im Leben eines Christen. Hier findet Begegnung auf geistlicher Ebene statt. Die Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen. Gemeinsames Singen und Anbeten befreit die Seele. Gemeinsames Hören auf Gottes Wort verbindet und führt in die gleiche Richtung. Man nimmt sich gegenseitig mit den tiefsten Gedanken, aber auch mit Fragen und Unsicherheiten, wahr.

Es ist immer wieder eine Freude, sich mit gläubigen Menschen zu treffen und in der Gegenwart Gottes aufzutanken. Das gelingt deshalb, weil Jesus gegenwärtig ist. Er hat es in unserem heutigen Andachtswort versprochen: „Denn wo zwei oder drei zusammenkommen, die zu mir gehören, bin ich mitten unter ihnen.“ (NLB)

Wo immer wir die Gelegenheit haben, mit gläubigen Menschen zusammen sein zu können, da sollten wir sie wahrnehmen.

Marli Weigt


© Advent-Verlag Lüneburg


18/2013 | 03/2013