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2014-12-17 KORAN FORDERT AUF DIE BIBEL ZU LESEN
 

nachstehenden Artikel wurde auf http://www.livenet.de vom Autor Daniel Gerber veröffentlicht. Die Genehmigung zur Weiterverwendung liegt mir vor.

Der Koran fordert auf, die Bibel zu lesen

Nicht weniger als vier Suren im Koran fordern dazu auf, die Bibel zu lesen. Wenn Allah dies mehrmals sagt, meint er es wohl ernst. Und bei einem weiteren Thema drückt sich der Koran unmissverständlich aus: Die Bibel ist nicht gefälscht.
Im Koran selbst steht, dass Allah den beiden wichtigsten Personen im Islam vorgibt, die Bibel zu lesen. Zunächst Isa (also Jesus), der laut dem Koran der einzige war, der ohne Sünde war. In Sura 3,48 steht: «Und Er (Allah) wird ihn das Buch lehren und die Weisheit und die Thora und das Evangelium (Injil).» Allah selbst lehrt Isa also die heiligen Kitabs (Schriften).

Und auch Mohammed wird von Allah aufgefordert, die Bibel zu lesen: «Und falls du (damit ist Mohammed gemeint) im Zweifel über das bist, was wir zu dir niedersandten, so frage diejenigen, die vor dir die Schrift gelesen haben...» (Sura Yunus 10,94)

Die Aufforderung ist bereits in Sura 4,136 niedergeschrieben und dokumentiert, dass die Aufforderung allen Muslimen gilt: «O ihr, die ihr gläubig geworden seid, glaubt an Allah und seinen Gesandten und an das Buch, das er auf seinen Gesandten herabgesandt hat und an die Schrift, die er zuvor herabsandte. Und wer nicht an Allah und seine Engel und seine Bücher und seine Gesandten und an den Jüngsten Tag glaubt, der ist wahrlich weit irre gegangen.» Wenn Allah dies mehrmals sagte, meinte er es ernst.
Bibel nicht gefälscht – sagt der Koran

Auch wurden diese früheren Schriften nicht verfälscht, wie manchmal behauptet wird. Denn dies wiederlegt der Koran. Zudem wäre ein solcher Schluss ein Angriff auf Allah, weil dadurch gesagt würde, dass er nicht mächtig genug wäre, seine eigene Schrift zu bewahren. Ein Fälschungs-Vorwurf gegen Allah, der im Koran verschiedentlich sagt, dass man das Evangelium lesen soll …

Sura 3,2b und 3 bestätigen: «Und Er hat die Thora und das Evangelium herabgesandt [3,3] vordem als Rechtleitung für die Menschen und Er hat (das Buch zur) Unterscheidung herabgesandt. Wahrlich, denjenigen, die die Zeichen Allahs verleugnen, wird eine strenge Strafe zuteil sein. Und Allah ist allmächtig und Herr der Vergeltung.» Diese und andere Stellen zeigen, dass der Koran die Bibel bestätigt und nicht ersetzt. Sie wird sogar als Massstab bezeichnet. Die Thora, ein Teil des Alten Testaments, wird zudem in Sura 3,50 bestätigt.

Sura Yunus 10,64: «Für sie ist die frohe Botschaft im diesseitigen Leben sowie im Jenseits (bestimmt). Unabänderlich sind Allahs Worte – das ist wahrlich der gewaltige Gewinn.» Wenn Allah die Bibel als unabänderlich bezeichnet, hat entweder Allah gelogen oder jene, die behaupten, der Koran sei gefälscht, liegen mit ihrer Meinung falsch. Denn diese Sure zeigt, dass es Gotteslästerung ist zu sagen, die Bibel sei gefälscht. Ausserdem: Wenn Gott die Bücher aller Propheten bis Mohammed verfälschen liess, woher nehmen wir dann das Vertrauen, dass er den Koran bewahrt hat?

Isa bestätigt Bibel

Isa (Jesus) hebt zudem hervor, dass sein Leben die Aussagen der Propheten über ihn in den vorangegangenen Kitabs bestätigt. Die Propheten in der Bibel sprachen viel über Isa Masih. Es sind mehr als 300 Prophezeiungen (also Vorhersagen) über Isa verzeichnet. Isa sagt im Koran, dass es Pflicht ist, ihm zu gehorchen. Allah Respekt zu zeigen heisst: Isa gehorchen.

Es gibt viele gute Verheissungen für jene, die Isa gehorchen. Seine Gebote sind im Injil, also dem Evangelium zu finden. Die Pflicht gegenüber Allah zu erfüllen und Isa zu gehorchen ist also nur dann möglich, wenn man das Evangelium liest.

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Datum: 28.07.2014
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

Mit freundlicher Genehmigung der Redaktionsleitung von Livenet.


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