You are here: Aktuelles  

2008-01-11 IST DER SABBAT NOCH ZU RETTEN?
 

Ist der Sabbat noch zu retten?


Das alte Testament erwähnt diesen Tag 77 x das neue Testament 54 x zuzüglich 17 x das Wort Sabbattag-+ 2x Sabbatjahr und 2 x Sabbatfeier- und einmal wird die Sabbatruhe erwähnt, eine Ruhe die noch aussteht. Die Rede ist immer im biblischen Sinne beim Sabbat von unserem Samstag die Rede. Insgesamt findet der Sabbat 153 x Erwähnung.

Aber nicht ein einziges mal erwähnt die Bibel ein Wort das mit Sonn-Tag assoziiert wäre.

Woher kommen diese entschiedenen Pläne einen Sonn-(en) Tag heilig zu halten, oder zu ehren?

Es klingt nach Mittelalter, aber es begann schon früher...

Es handelt sich um Kaiser Konstantin dem wir den freien Sonntag zu verdanken haben, der erste römische Herrscher der sich zum Christentum „bekannte“.

Seinen Schwiegervater ließ er hängen, seinen Schwager erwürgen, seinen Sohn und seine Gattin ermorden-

Nein, er war gewiss kein „Heiliger“. Und doch hätten wir ohne ihn wohl am „heiligen Sonntag“ nicht frei. Denn er hat mit seinem Toleranzedikt das Christentum im Jahre 313 legalisiert und allen anderen Religionen gleichgestellt. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die die erste Christen (wegen des Sabbats) verfolgten.

Doch was passiert jetzt und heute?

Eine gigantische Schau in Trier (kosten 6.6.millionen €) soll entsprechende Impulse geben -Wie Kaiser Konstantin eine welthistorische Wende einführte...(so der Trierer Bischof Reinhard Marx) die Schau erstreckt sich über 3000 qm und ist in drei Museen installiert. Sogar von anderer Seite dem luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Junker, kommt Lob. Er hob Konstantin als einen „Europäer“ hervor, der den Kontinent in die richtige Umlaufbahn gebracht habe. Er sei für offene Grenzen, den Abbau von Handelshemmnissen, eingetreten, -habe eine einheitliche Währung eingeführt, und setzte sich für Toleranzen ein. -

Als Christ habe er es aber mit den 10 Geboten „nicht so genau genommen“.

Geboren wurde Konstantin 280 unehelich in Serbien. Sein Vater war Heerführer, seine Mutter eine Konkubine, mit dem Namen Helena die von beruf Kellnerin war.

306 (mit 26 Jahren) lässt er sich einfach von seinen Soldaten zum Kaiser ausrufen. Von nun an musste er sich gegen seine Rivalen wehren - bis ihm 312 der entscheidende Sieg gelingt. Am morgen vor der Schlacht hat er eine „Vision“ das war die Wende. Ab da „pflegte“ er die Christen und gründete fleißig Kirchen z.B. die Peterskirche in Rom, die Grabeskirche in Jerusalem, die Geburtskirche in Bethlehem und die Sophienkirche in Trier-

Und legt dann 9 Jahre später (321) den Sonntag als wöchentlichen Ruhe-Tag fest!

Der Historiker Bruce Shelly kommentiert :

“bis zur Zeit Konstantins bietet die Geschichte keinen Beweiß das der Bischof von Rom, über die grenzen Roms hinaus Rechtsgewalt ausübte...“

aus History of Chruch“Bd.2S.164-165.

Offenbar hat sich die frühe Kirche nicht gegen die Abschaffung des Sabbats und die Einführung des Sonntags, durch den Kaiser 321 nach Christus gewehrt. So ist es nach wie vor eine Irreführung wenn den Gläubigen am ersten Tag der Woche am Sonntag der „Segen Gottes verteilt“ wird. Einer der Hauptgründe für den Untergang des Nordreiches Israels durch die Assyrer (722 vor Christus ) war eben genau diese Missachtung des Sabbats Es sollte den Menschen eine Warnung sein. Zufinden im Buch des Hosea 2.13

„ ich werde ihren Sabbaten ein Ende machen..“.(gemeint sind hier falsche Sabbate)

Wer den willkürlichen Austauschs des Ruhetages mit der Schöpfungsgeschichte begründen will, liegt nach altem hebräischem (fast 6000 jährigem )Wissen falsch.

Am ersten Tag (Sonntag) schuf Gott das Licht, er nannte das Licht Tag und das Dunkel Nacht. am Zweiten Tag (Montag) machte Gott die Feste und trennte was oberhalb und unterhalb von ihr war und nannte die Feste Himmel.

Am dritten Tag (Dienstag)sprach Gott und es sammele sich das Wasser unterhalb des Himmels an einem Ort, daß das Trockene sichtbar werde. Und es war so. Und er nannte das Trockene Erde und die Sammlung der Wasser nannte er Meere.

Da brachte die Erde junges Grün hervor.

Am 4.Tag (Mittwoch)Himmelskörper und Sternenschar...

Am 5.Tag (Donnerstag) es wimmelte das Meer und er schuf das ganze Vogelvolk.

Am 6.Tag (Freitag) alles Getier auf dem Land und dann den Menschen.

Am 7.Tag (Samstag) hat Gott geruht und alle seine Dinge waren gut!

Er segnete den 7. Tag und heiligte ihn. Nachzulesen in der Schöpfungsgeschichte (fast)jeder Bibel. Die Einsetzung des Sabbats steht im 1.Mose 2,3.Es ist nicht der Tag der Juden sondern der Tag Gottes und wurde nach der Erschaffung des Menschen eingesetzt. Auch durch Mose, spricht er davon:

In 2. Mose 31.12 „haltet nur ja meine Sabbate“- oder 2. Mose 16.29 „weil euch der Herr den Sabbat gegeben hat“. oder im neuen Testament (Markus 1.21) sogleich ging Er (der Sohn Gottes) am Sabbat in die Synagoge, oder um den Propheten Hesekiel sprechen zu lassen ..“vor meinen Sabbaten verhüllten sie ihre Augen“ oder an anderer Stelle von Hesekiel „ meine Sabbate entweihten sie sehr.“

Was stimmt? Möge es jeder selber prüfen - sonst müssten wir mit den Klageliedern eines Jeremias übereinstimmen „deine Propheten, sie haben dir fades und erlogenes Zeug geweissagt“ (Kl.2.14)Gott selbst hat als oberster Gesetzgeber, die Zehn Gebote als Wegweiser an den Beginn des Lebenswegs gestellt damit wir unser (Lebens)-Ziel nicht verfehlen. Nach den 10 Geboten sollst du dein Leben ausrichten- „Gott gebietet nie etwas außer zum Besten derer, denen er befielt“ (Augustinus)

Hieran ist Fluch oder Segen geknüpft. Wir wählen. Der Mensch braucht Gott um Mensch zu bleiben um nicht zum Unmenschen zu werden. “wo die 10 Gebote fehlen da werden Hunderttausend Staatsgesetze keine Rechtsordnung mehr aufrichten(Kardinal Faulhaber) Im Grunde sind die 10 Gebote nichts anderes ,als das natürliche Sittengesetzt das Gott jedem Menschen unlöslich ins Herz geschrieben hat.(Römer 2,15) Christus hat die Worte des Lebens bestätigt. „Ich bin nicht gekommen um das Gesetzt aufzuheben, sondern zu erfüllen“(Mathäus 5.17) Wie Gott unveränderlich ist ,so sind auch seine Gebote unveränderlich. Kein Brauch und keine Sitte, keine Wissenschaft und keine Kunst, kein Papst und kein Bischof oder Kaiser dürfen sie aufheben. Mögen Jahrtausende über die Menschheit hingehen diese zehn kurzen inhaltsreichen Sätze trotzen jedem Widerstand. Ob wir es glauben oder nicht, sie sind gleich verpflichtend für alle Menschen aller Zonen und Zeiten. Sie gelten immer für alle Geschlechter und jedes Lebensalter auch für alle Situationen oder Lebenslagen. Deshalb gibt es ebenso wenig eine Situationsethik, wie eine doppelte Moral für beide Geschlechter oder eine „Herrenmoral“ oder auch einen „Herrentag“ Sie sind universal und ewig gültig, ob wir es nun mögen oder nicht. Nach zu lesen in Offenbahrung 14.7.

...fürchtet Gott gebt ihm die Ehre denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet den an der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat...... die Übersetzung des Wortes Sabbats bedeutet im hebräischen „Ruhe“

..willst du zum Leben eingehen so halte die Gebote, Worte von dem der es wusste..


2011-07 Grab des Apostel Pauslus entdeckt?